Über uns

Unser Hof wird als Familienbetrieb im Nebenerwerb geführt, mit viel Liebe zur Natur und zu unseren Tieren.

Seit Dezember 2022 führen wir - Maria und Sebastian Parzinger - den Hof mit unseren beiden Kindern Sophia und Linus, nachdem Monika und Franz Schmid uns die Leitung übergeben haben. Wir schätzen diese familiäre Verbindung und freuen uns, die Tradition des Ledererhofes fortzuführen.

Unser Hof ist ein Grünlandbetrieb. Mit unseren Flächen erzeugen wir Heu und Silage für unsere Jungrinder, die den Sommer über auf der Alm und den Bergweiden verbringen. Unsere fleißige Hühnerschar versorgt uns mit frischen Eiern. Und dann gibt es noch unsere beiden Kater "Tiger" und "Pumuckl", die mit viel Charme und Geschick ihre Mäusejagd meistern.

Wir freuen uns darauf, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen - auf dem Ledererhof, wo Tradition, Familie und die Liebe zur Natur im Mittelpunkt stehen.

Kopf eines Rindes auf der Weide
Kater Tiger beim Entspannen auf dem Ledererhof
Araucaner Henne mit vier süßen, frischgeschlüpften Küken im Nest
Fleckvieh Kalb auf der grünen Frühlings Weide neben seiner Mutter

Unsere Hofbewohner

Auf unserem Hof leben nicht nur Menschen, sondern auch eine bunte Vielzahl an Tieren, die den Alltag bereichern. Unsere Rinder genießen im Sommer frische Bergluft und saftige Wiesen. Unser Kater "Tiger" sorgt für Gesellschaft und kuschelige Momente, während die Hühner und der stolze Hahn die Umgebung mit ihrem Gegacker beleben. Ob groß oder klein - jedes Tier hat hier seinen Platz und trägt zur besonderen Atmosphäre unseres Hofes bei.

Kater Pumuckl räkelt sich in der Wiese auf dem Ledererhof
Vorwerk Hahn mit bunter Hühnerschar
Pinzgauer Kalb auf der grünen Frühlings Wiese auf dem Ledererhof
Fleckvieh Ochse auf der Sommerweide

Die Geschichte des Ledererhofs


Der Ledererhof, dessen Name auf eine mögliche frühere Lederverarbeitung hinweist, wurde erstmals 1520 im Steuerbuch erwähnt. Damals umfasste der Viehbestand ein Pferd, ein Jungrind und ein Bienenvolk. Der Hof gehörte zur Herrschaft Hohenaschau, die von den Bauern Naturleistungen und körperliche Arbeiten, sogenannte Scharwerke, forderte.


Nach einem Brand im Jahr 1886 wurde der Hof vollständig neu aufgebaut. Die verwitwete, kinderlose Hofbesitzerin Monika Schrall übergab ihn an ihre Nichte Elisabeth Lackerschmied. Mit ihrem Ehemann Alois Schmid von Bucha führte sie den Hof weiter und hatte vier Kinder. Einer davon war mein Großvater Alois Schmid, der den Hof 1958 übernahm. 1990 ging der Hof an meinen Vater Franz Schmid über, bevor er schließlich in meine Hände überging.


Ab den 1920er Jahren zog es immer mehr Städter aufs Land. Auch der Ledererhof wurde ein Ziel für sogenannte Sommerfrischler, die hier Erholung und Ruhe suchten. Oftmals blieben sie mehrere Wochen und genossen die ländliche Idylle. Diese Tradition der Gastfreundschaft führen wir bis heute fort, indem wir den Hof für Urlauber öffnen und Einblicke in das bäuerliche Leben bieten.

Sommerfrischler in den 1960er Jahren im Liegestuhl
letztes Arbeitspferd Flora, ca 1962
13er Eicher mit Alois Schmid, erster Traktor auf dem Ledererhof
geschmücktes Rind beim Almabtrieb in den 1980er Jahren